Saisonabschluss der SGOW
von Jan Torben Helmke (Kommentare: 0)
SGOW verabschiedet sich spielfrei in die Sommerpause
Am gestrigen Sonntag, den 31.05.2026, war es auf der Struthkampfbahn an der Zeit Danke zu sagen und die Saison 25/26 der SGOW abzuschließen. Trotz schlechtem Wetter fanden sich viele SGOW-Anhänger auf der Struthkampfbahn ein, wo an diesem Sonntag leider kein Spiel mehr stattfand. Bei dem ein oder anderen Kaltgetränk und reichlich Verpflegung konnte man die Saison 2025/26 revue passieren lassen. Im Mittelpunkt standen dann die Verabschiedungen und Danksagungen.
Zunächst geht unser Dank an alle Zuschauer und Zuschauerinnen, die uns jeden Sonntag tatkräftig unterstützen. Dann geht ein großes Dankeschön an alle helfenden Hände, die es unseren Mannschaften ermöglichen, so unbeschwert aufzuspielen und sich ausschließlich auf das Fußballspielen konzentrieren zu können. Dazu gehören insbesondere: Unsere Greenkeeper, unsere Kassierer, unsere Physiotherapeutin, unser Social-Media-Team, unsere Sportplatzverwalter und natürlich alle Teamoffiziellen, wie unsere Betreuer, Trainer und die Abteilungsleitung.
Persönlicher Dank ging am gestrigen Sonntag schließlich noch an drei Einzelpersonen, die nach vielen Jahren der engagierten Vereinsarbeit verabschiedet wurden.
Carsten Engelbrecht
Gerade mit Blick auf das Torhüterspiel bei der SG führt kein Weg an Carsten Engelbrecht vorbei. Seit vielen Jahren hat Carsten unsere Torhüter trainiert und zu neuen Bestleistungen gebracht, über die sich nicht nur die Zuschauer, sondern auch alle Mitspieler freuen durften. Nach diesem jahrenlangen Einsatz ist es nun an der Zeit, Danke zu sagen, denn Carsten legt den Handschuh nieder. Als Anerkennung gab es deswegen gestern den goldenen SGOW-Torwartlegende-Handschuh, den sich Carsten redlich verdient hat.
Danke Carsten!
Jonas Reichl
Von klein auf war Jonas Reichl ein prägender Teil der SGOW. Erst war er jahrenlang als Spieler im Einsatz, bevor Jonas 2022 den Schritt ins Trainerteam gewählt hat. Zunächst war er Co-Trainer unserer zweiten Mannschaft und feierte gemeinsam mit Mathias Leimbach und dem Team den historischen Aufstieg in die Kreisliga A. 2024 übernahm Jonas dann als Chefcoach unsere Zweite. In seiner ersten Saison führte er die SGOW II zum Klassenerhalt. In seiner zweiten Saison übertraf er alle Erwartungen und brachte die SG auf Platz in der Kreisliga A - die bis dato beste Saison unserer zweiten Mannschaft. Da man bekanntlich aufhören soll, wenn es am schönsten ist, hat sich Jonas dazu entschieden, das Traineramt nach dieser Saison niederzulegen. Dies erfolgt jedoch aus dem positivsten Grund, den man sich sportlich vorstellen kann, denn Jonas möchte noch einmal als Spieler angreifen.
Daher gilt es nun aber auch ein großes Dankeschön an unseren Jonas zu richten. Er war auf und neben dem Platz immer Feuer und Flammefür die SG und wird das auch bleiben. Alle, die schon einmal eine zweite Mannschaft trainiert haben, wissen um den Aufwand, den dieser Posten mit sich bringt. Jonas hat das überragend gemeistert und wir werden ihn an der Seitenlinie vermissen. Wir drücken ihm die Daumen, dass er fit und verletzungsfrei bleibt, damit wir ihn bald auf dem Platz sehen können.
Danke Jonas!
Xhabir Havolli
Schließlich ist es ebenfalls an der Zeit, uns von unserem Trainer der ersten Mannschaft zu verabschieden. Xhabir Havolli kam 2023 als Trainer zur SG und hinterließ direkt einen bleibenden Eindruck bei der Mannschaft, aber auch dem ganzen SGOW-Umfeld. Von Anfang an wurde deutlich wie sehr Xhabir für die Sache brannte - es wurde kurzerhand der gebuchte Sommerurlaub 2023 abgesagt, damit er mit uns die Vorbereitung durchziehen konnte. Dieser Einsatz wurde auch direkt im ersten Jahr mit einer überragenden Serie belohnt. Die SG schloss die Saison auf dem vierten Tabellenplatz ab, nachdem man in der Rückrunde neun von 13 Spielen gewinnen konnte. Insbesondere die Spieler haben über die letzten drei Jahre von Xhabirs Arbeit bei der SG profitieren können. Auch wenn es nicht immer so lief, wie es sollte, oder Dinge nicht funktioniert haben, hat Xhabir nie seine Motivation verloren, geschweige denn in irgendeiner Form nachgelassen. Bei Toren hat Xhabir am lautesten gejubelt, nach Niederlagen war er der erste, der die Spieler wieder aufgebaut hat. Egal, was war, Xhabir hat nie den Glauben an seine Spieler verloren. Diese Einstellung wird bei der SGOW in Erinnerung bleiben.
Nicht nur fußballerisch, sondern vor allem auch menschlich müssen wir uns nun aber von Xhabir verabschieden. Nach drei ereignisreichen Jahren bleibt uns an dieser Stelle auch nur übrig, DANKE zu sagen - für den unerbittlichen Einsatz für die SGOW und unsere Mannschaften.
Danke Xhabir!